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Internet Access - Allgemein

 Hardware


  • Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihre ISDN-Karte bzw. Ihr Modem den Angaben des Herstellers entsprechend installiert wurde. Oftmals werden von den Herstellern kleine Testprogramme mitgeliefert, welche die ordnungsgemäße Installation prüfen können.
    Bei Microsoft Windows können Sie ferner die Funktionsfähigkeit einfach überprüfen, indem Sie das Programm "Wahlhilfe", das in der Regel installiert ist bzw. immer auf der Windows CD enthalten ist, nutzen. Damit können Sie über Ihre ISDN-Karte bzw. das Modem beliebige Rufnummern wählen, z.B. die eines Mobilfunktelefons. Sollte dies funktionieren, ist sichergestellt, dass die Hardware richtig konfiguriert wurde.
     

  • Fragen Sie Ihren Händler bzw. direkt den Hersteller nach den aktuellsten Treibern für Ihr Betriebssystem. Oftmals sind veraltete Treiber der Grund für Rechnerabstürze, abgebrochene Verbindungen u.ä.
     

  • Überprüfen Sie das mitgelieferte Telefon-Anschlusskabel durch einen Austausch mit einem Kabel eines, möglichst baugleichen, anderen Geräts, z.B. dem eines Bekannten.
     

  • Prüfen Sie, ob alle Kabel fest in Ihren Halterungen sitzen und die Geräte ggf. eingeschaltet wurden.


 Keine Einwahl möglich


  • Notieren Sie sich die genauen Fehlermeldungen und vergleichen Sie diese bei weiteren Einwahlversuchen. Sollte über einen gewissen Zeitraum stets die gleiche Fehlermeldung erscheinen, kann der Fehler genauer lokalisiert werden.
     

  • Überprüfen Sie genaustens die Einwahlnummer. Beachten Sie dabei, dass Sie ggf. bei einen Telefonanlage mit Nebenstellen zunächst ein "Amt holen" müssen. Näheres finden Sie in der Betriebsanleitung Ihrer Telefonanlage.
     

  • Versuchen Sie, die Einwahlnummer von einem "normalen" Telefongerät anzurufen. Es sollte nach einer kurzen Pause ein sehr heller Pfeifton, ähnlich wie bei Faxgeräten, zu hören sein.


 Verbindung wird sofort/schnell wieder unterbrochen


  • Überprüfen Sie genau die TCP/IP und Modem-Eigenschaften. Insbesondere die hier eingestellten Protokolle und die Anmeldeeinstellungen müssen richtig konfiguriert sein.
     

  • Vergleichen Sie die von Ihnen eingetragene Username/Passwort Kombination mit der Ihnen von uns mitgeteilten. Beachten Sie, dass zwischen und Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Falsche Usernamen oder Passwörter sind der häufigste Grund aller uns mitgeteilten fehlgeschlagenen Online-Verbindungen.
     

  • Einige Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, die Verbindung nach einer gewissen Leerlaufzeit zu unterbrechen, um die Telefongebühren des Anwenders niedrig zu halten. Wenn der so genannte "TimeOut" bei Ihnen extrem kurz eingestellt ist, wird die Verbindung häufig beim Lesen von Seiten oder eMails unterbrochen, da in diesem Fall kurzzeitig keine neuen Daten aus dem Internet angefordert werden. Als praxisgerecht haben sich Zeiten zwischen 5 und 15 Minuten erwiesen.
     

  • Je nach Leitung und Telefonanlage, kann die Signal-Qualität bei analogen Verbindungen stark vermindert werden. Sollten Sie ein 56k-Modem nutzen, kann das Signal möglicherweise die hohen Datenraten nicht mehr verlustfrei übermitteln. Dadurch kommt es zu Paketverlusten oder Verbindungsabbrüchen. Versuchen Sie dann zunächst, das Modem testweise als 28.8k-Modem zu betreiben. Auch das Signal eines internen S0-Busses einer ISDN-Telefonanlage kann teilweise verfälscht sein. Versuchen Sie die Verbindung der ISDN-Karte direkt mit dem NTBA (dem ISDN-Anschluss, der seitens Ihrer Telefongesellschaft bei Ihnen installiert wurde) herzustellen.


 Verbindungsaufbau dauert sehr lange (Windows)


  • Stellen Sie sicher, dass die Option "Am Netzwerk anmelden" bei den TCP-Einstellungen deaktiviert ist. Andernfalls sucht Windows beim Verbindungsaufbau nach weiteren Windows-Netzwerken und versucht sich dort ebenfalls anzumelden.


 Das 56k-Modem ist zu "langsam"


  • Die von den Herstellern angegeben 56k lassen sich rein technisch nur in eine Richtung erzielen und zwar vom Provider zu Ihnen. Der Rückkanal, z.B. beim Versenden von eMails, wird deutlich langsamer betrieben. Auch können die 56k nur dann erreicht werden, wenn die Signalqualität sehr gut ist und keine weiteren Analog-Digital Wandlungen zwischen Ihnen und dem Einwahlport bestehen. Sollte Sie beispielsweise das analoge 56k-Modem an einer ISDN-Telefonanlage betreiben, können in beide Richtungen nur noch Übertragungsraten von 33.6k erreicht werden.


 Sie haben weitere Fragen?


    Rufen Sie uns an: 0231 / 589 0700

 
 



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